2025-11-12 | 20:46

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doppelmittelfinger. die arztpraxis, in der ich kunde bin, verhält sich gerade tendentiell fortschrittsfeindlich und bestrebt die beibehaltung des status quo. warum? mir wurde von einer der azubis, nachdem ich 1,5 tage lang versucht habe jemanden in der praxis telefonisch zu erreichen, bestätigt, dass sie keine telefonische krankschreibung durchführen, und dass man sich auch bei kleineren befindlichkeiten bitte zusammen mit den anderen erkrankten vor ort in der praxis im warteraum einfinden möchte. was für ein gvd rückschritt. schlimm genug, dass deren telefonanlage seit jahren ziemlich ignorant behandelt wird und die vergebens anrufenden auch mit abfälligen bemerkungen versehen werden (so erlebt, als ich einmal vor ort war); mittlerweile scheint das telefon komplett aus zu sein, auch wenn die stimme in der warteschleife gegenteiliges suggeriert. jetzt muss man eine email schreiben, darin sein leid klagen und um rückruf bitten; was dann in meinem fall 1,5 tage später tatsächlich auch passiert ist. und da wurde mir dann offenbart, dass sie eine telefonische krankschreibung nicht machen. 3-4h im warteraum sitzen, um zusammen mit den mitleidenden den ultimativen virencocktail zu produzieren? die scheisse war gestern, leute. genau wegen dem erweiterten ansteckungsrisiko innerhalb der arztpraxis, und natürlich auch zur entlastung des personals, wurde die telefonische arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (au) doch erst ins feld geschickt. und jetzt kommt unbegründet so ein disruptiver verweigerungsblock daher. i check's nimma.